Freitag, 16. Januar 2015

Australien - Tour 3

Hallo ihr Lieben,

Wie schnell die Zeit doch vergeht... Hier für euch wieder ein kleiner Überblick über unsere Route der letzten Tage:



Tag 9:
Nach einer etwas unruhigen Nacht irgendwo am Straßenrand kurz nach Byron Bay (es hat geregnet, wir konnten unseren "Zeltzusatz" vom Auto nicht aufbauen und somit hat es im Auto gefühlte 100°C gehabt...) haben wir die Fahrt Richtung Surfers Paradies aufgenommen. Die erste Kaffeepause gabs irgendwo in Mitten der Strecke in einem entzückenden Kirchen-Café "The daily bread" (also eine alte Kirche, die zu einem Cafe umgewandelt wurde):


Endlich in Surfers Paradies angekommen hatten wir dann doch auch wieder recht viel Glück mit dem Wetter. So hat es mal einen kurzen Regen-Stopp gegeben und wir haben die Zeit für einen Spaziergang inkl. Aussichtsturm genutzt:






Tag 10:
Letzte Nacht war dann doch auch nicht so toll: wir wollten irgendwo in der Nähe von Surfers Paradies im Camper nächtigen, haben uns ein schönes Plätzchen gesucht und warn quasi schon beim schlafen, als dann gegen 22.00 Uhr die Ranger an unsere Autotüre geklopft haben... Nachdem uns erklärt wurde, dass man hier nicht so einfach mit dem Auto stehen und übernachten darf (neeeeein, das war uns nicht bewusst..), mussten wir leider unser Lager wieder räumen und zur nächsten Raststation auf die Autobahn fahren. Ihr könnt euch ungefähr ausmalen, wie klasse diese Nacht zwischen LKWs und Co. war!

Sind dann gleich ganz in der Früh, in den nahegelegenen Springbrook Nationalpark gefahren. Das Gute an diesem Park ist, dass man die "Highlights" quasi vom Auto aus sieht und man gar nicht wandern muss- ein Park für Faule :)


Nach diesem wahnsinnig anstrengenden Parkbesuch hat uns unser Weg direkt nach Brisbane geführt - auf einen ganz offiziellen Campingplatz! Hier ein paar Eindrücke von Brisbane, einer wirklich tollen Stadt mit vielen Möglichkeiten und einer tollen Skyline - ein sehr cooler Ort um Geburtstag zu feiern :)






Flippern :)



Tag 11 / 12 & 13:
Wie ihr euch vorstellen könnt, war die vergangene Nacht am Campingplatz unglaublich erholsam und entspannend (wenn man mal ganz offiziell stehen & schlafen darf!). Da wir für Brisbane nur einen Tag eingeplant hatten, ging unsere Tour gleich weiter nach Noosa, einem kleinen Ort etwa 1,5 Stunden nördlich von Brisbane. Da wir auch in Noosa Bekannte haben, wo wir uns netterweise für 3 Nächte einquartieren durften (Vielen Dank Caro & Tom!) war es trotz Freude am campen einfach nur herrlich mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen, Wäsche zu waschen, ordentlich zu duschen etc... Die kleinen Dinge wieder einmal!

Noosa ist ein toller Ort, an dem angeblich gern jeder Australier (und vielleicht auch Nicht-Australier) wohnen möchte. Hier trifft sich Reich & Schön und es ist durchaus verständlich, dass man hier eines der netten kleinen Strand-Häuschen haben möchte:




Grundsätzlich haben wir die Zeit hier mit diversen organisatorischen Dingen verbracht, waren lecker Essen, haben Spaziergänge gemacht, die neue "In-Sportart" Stand-Up-Paddle probiert und einen tollen Sonnenuntergang mit Take-Away-Thai-Food genossen:






Unsere nächste Station wird eine 3-Tages-Tour auf Fraser Island sein, aber davon können wir euch ja erst berichten, wenn wir es erlebt haben. In diesem Sinne: Alles Liebe und bis zum nächsten Mal!

V & R








Montag, 12. Januar 2015

Australien - Tour 2

Hello again ihr Lieben,

die Zeit vergeht sooo schnell, unglaublich! Das wird uns beim Schreiben des Blogs immer bewusst, wie viele Tage in der Zwischenzeit schon wieder vergangen sind. Aber seid beruhigt, wir genießen jeden Moment davon. In diesem Sinne, hier unsere Route der letzten Tage, seit wir von Port Stephens losgefahren sind:



Letzte Nacht haben wir wiedermal an einem sehr schönen Strand (Rainbow-Beach) in Bonny Hills (in der Nähe von Port Macquarie) verbracht:


Tag 5:
An diesem Morgen hat unser Weg gleich nach Port Macquarie hinein und direkt ins Koala-Hospital geführt. Diese Organisation sammelt quasi alte, kranke, verletzte Koalas von der Straße auf, pflegt sie gesund, entlässt sie wieder in die Freiheit oder ermöglicht ihnen ein sicheres Alt-Werden im Koala-Heim. Diese Tiere sind einfach unglaublich entzückend:



Anschließend gab es wiedermal eine kurze Wanderung (1,5 Stunden) von Shelly-Beach to Minor-Beach, weiter zum Leuchtturm und wieder retour:



Da es hier dann doch immer extra-heiß ist, haben wir uns ein Abkühlung im Meer anschließend natürlich verdient. Folgende nette Kreaturen krabbeln hier ganz natürlich herum - in diversen Größen:




Frisch & erholt sind wir am Nachmittag auch gleich weiter zu unserem nächsten Nachtlager aufgebrochen und hier haben wir etwas ganz besonderes gefunden: einen Parkplatz mitten in einem Nationalpark am Littel Bay Beach von South West Rocks, in dem es von freilaufenden Kängurus nur so wimmelt:



Da es zum Schlafen gehen dann doch noch etwas zu früh war, haben wir noch einen kurzen Ausflug gemacht:




Tag 6:
An diesem Tag sind wir schon seeehr früh aufgestanden (begrüßt von den Kängurus!), da René einen ganz speziellen Tauchgang in eine Höhle, begleitet von Haien und Rochen gemacht hat (https://www.youtube.com/watch?v=sufPIb5W5So)

Ich hab hab in der Zwischenzeit rein gar nichts gemacht - und es war herrlich! Das Auto am Strand geparkt, Fenster auf, Vorhänge zu, Matratze ausgebreitet, Augen zu & dem Meeres-Rauschen lauschen :)

Anschließend (der eine begeistert von den Haien, die andere total erholt & entspannt) ging es dann weiter in den kleinen Ort Mylestom, wo unsere App wieder einen netten "freien" Camping-Platz für unseren Van angezeigt hat. Und hier haben wir den restlichen Nachmittag verbracht:



Tag 7:
Für heute haben wir uns eine Fahrt zum Dorrigo Nationalpark ausgesucht, um dort eine 7km-Wanderung durch den Regenwald zu machen. Eine wirklich sehr schöne Tour:






Auf dem Weg retour (zurück an die Küste) gab es dann unseren täglichen Café-Stopp in Bellingen, einem entzückenden Dorf, das aussieht wie eine Westernkulisse aus dem TV:



Tag 8:
Nachdem wir die Nacht nochmal in Mylestom verbracht haben (gut bewährte Schlafstätten kann man ruhig ein zweites Mal nutzen), haben wir diesen Tag quasi im Auto verbracht und sind weiter in den Norden nach Byron Bay gefahren. Da das Wetter seit heute leider nicht mitspielt (es ist für die ganzen nächsten Tage Schlechtwetter & Regen in der Region Gold-Coast angesagt) haben wir in Coffs Harbour einen kurzen Stopp gemacht:






Anschließend ging es gleich weiter nach Byron Bay. Prinzipiell wollten wir hier eine Nacht verbringen, aber dieser Ort besteht zu 99% nur aus Hippies aus längst-vergangener Zeit und zwar sind hier soooo viele, das es schon zu viel des guten ist. Luft & Liebe ist ja ganz nett, allerdings kann an vor lauter Rauchschwaden keine 10m weit sehen :)

In diesem Sinne versuchen wir dem schlechten Wetter hier zu entfliehen und hoffen, dass es weiter im Norden wieder etwas besser wird. Wir halten euch auf alle Fälle auf dem Laufenden!

Liebe Grüße,

V & R










Freitag, 9. Januar 2015

Australien - Tour 1

Liebe Leute,

wir melden uns nun das erste Mal von "der Straße" und möchten euch gern an unserem Leben als Camper teilhaben lassen. Zunächst, hier - wie gewohnt - die Karte unserer bisherigen Reise mit Start in Sydney:


Tag 1:
Unser Camper-Abenteuer begann am Sonntag, als wir in Sydney endlich unsere "Rosie" abholen konnten:


Rosie ist eine etwas ältere Dame von der Autovermietung Spaceships und hier könnt ihr euch alles ganz genau ansehen, was die gute Rosie so drauf hat: http://www.spaceshipsrentals.com.au/vehicles/alpha-2-berth/

Unser erster Weg hat uns in einen nahegelegenen Supermarkt geführt, wo wir wiedermal die Basis-Lebensmittel eingekauft haben. Nach geschlagenen 3 Stunden im Shoppingcenter (Hofer gibts hier übrigens auch!) war endlich alles erledigt und wir auf dem Weg aus der Stadt Sydney raus. Unser Plan ist es ja, denn "australischen Camper-Traum" zu leben, dh. einfach irgendwo am Straßenrand gratis zu campen und zu übernachten, wenn möglich in der Nähe einer Dusche & WC-Anlage. Da das heutzutage allerdings nicht mehr soooo einfach möglich ist, haben wir uns eine App für Gratis-Camp-Möglichkeiten aufs Handy geladen. Das sind meistens keine Campingplätze, sondern eher öffentliche Parkplätze mit Duschen & WCs, dafür aber direkt am Strand, was die ganze Sache umso interessanter macht! :)

Unsere ersten Nachtstopp haben wir in der Nähe von Newcastle am Strand von Redhead verbracht. Nachdem wir uns etwas eingerichtet haben im Campervan (der Platz ist dann ja doch etwas begrenzt), haben wir beschlossen, diese erste Nacht ganz klassisch im geschlossenen Camper zu verbringen. Das Problem ist allerdings, dass es dann doch ganz schön warm wird im Auto, man aber kein Fenster offen lassen kann, es sei denn man hätte gern Krabbeltier-Besuch. Für die doch sehr ausgeprägte Tierwelt hier in Australien haben wir uns gleich mit alles-tötendem-Insektenspray eingedeckt und noch vor dem Schlafengehen in jede Ritze des Campers gesprüht - sicher ist sicher! :)

"Mortin" - dein Freund und Helfer!


Redhead-Beach
Tag 2:
Da wir bereits um Punkt 06.15 Uhr munter waren (die erste Nacht war dann doch etwas unruhig - so mittem am Parkplatz...), gab es ein kurzes Frühstück und einen schnellen Start in die berühmte australische Weingegend, dem Hunter Valley! Im Prinzip sind wir einmal quer durch das ganze Gebiet gefahren, haben einen Stopp bei einem Weingut und eine Weinverkostung gemacht:


Kurzer Jausenstopp


Die Gegend im Hunter Valley ist zwar ganz nett, aber in keinster Weise mit unserer schönen Südsteiermark zu vergleichen. Nach diesem Ausflug ging es zurück an die Küste zu unserem zweiten Stopp in Anna Bay bei Port Stephens/Nelson-Bay und hier haben wir wirklich ein schönes Stückchen Erde entdeckt:

Anna-Beach I
Anna-Beach II
Hier das Australien-Foto für die Ws am Anna-Beach
Sonnenuntergang bei Anna-Beach
Tag 3:
Man glaubt es kaum, aber an diesem Tag haben wir sogar schon bis 06.45 Uhr geschlafen... :) Dieses "Wildcampen" hat u.a. dem Vorteil, dass man noch vor dem Frühstück ins Meer gehen kann und den Tag somit vollkommen erfrischt beginnen kann. Ein anschließender Spaziergang im Tamaree Nationalpark hat uns wiedermal eine sehr schöne Aussicht über das ganze Gebiet beschert:





Anschlißend waren wir so erschöpft, dass wir am nächsten Strand (Box-Beach) gleich mal ein Stündchen rasten mussten... Das ist halt der Vorteil, wenn man den gesamten Hausstand (Küche, Essen, Bett, Klamotten) immer im Auto dabei hat; man kann einfach fahren wohin man möchte, stehenbleiben wo immer man möchte, badengehen, umziehen, weiterfahren etc.. Und ziemlich genauso ist dieser Tag auch zu Ende gegangen!

Tag 4:
Nachdem wir nochmal am selben Platz bei Anna Bay übernachtet haben, war der nächste Tag dann doch recht aufregend und ereignisreich: René war tauchen, ich war schnorcheln (das Wasser war saumäßig kalt!!):



Und anschließend haben wir beschlossen, noch eine Quad-Bike-Tour in den Dünen zu machen - wirklich sehr, sehr lustig (aber auch echt anstrengend; und man bekommt Muskelkater vom "Gas-Geben" mit dem Daumen):



So meine Lieben, das waren die ersten Tage an der Ostküste in Australien. Wir sind selbst gespannt wohin es als nächstes gehen wird. In der Zwischenzeit genießen wir einfach die Freiheit :)

Alles Liebe und ein Bussi,

V & R