Montag, 20. Oktober 2014

Brasilien - Curitiba

Hallo liebe Leute, 

Nun melden wir uns etwas schneller wieder. Diesmal aus Curitiba, unserer vorletzten Station in Brasilien. Da uns auch hier das Wetter ein bisschen im Stich gelassen hat, haben wir die Zeit hier vermehrt damit verbracht, unsere Wäsche zu waschen, uns zu erholen und spazieren zu gehen.  

Auch hier haben wir eine sehr angenehme Unterkunft über AirBnB gebucht - bei einem jungen brasilianischen Paar in der Wohnung, was wirklich sehr nett ist, da man doch einiges von Ihnen erfährt, zb. Brasilianer sind quasi shopping-süchtig,  da aber niemand so viel Geld hat, kann man fast alles auf Raten zahlen - T-Shirts, Frisör, Schuhe etc - was wieder dazu führt, dass fast alle extrem verschuldet sind.

Gleich am ersten Abend, kurz nach unserer Ankunft, haben uns unsere Gastgeber direkt zu einer kleinen Feier ihrer Freunde mitgenommen und wir hatten wirklich einen sehr netten Abend. Wir konnten zwar nur mit 2 von 10 Personen sprechen, aber alle waren von diversen Übersetzungen und von uns "Gringos" recht begeistert (vorallem von Rene's typisch europäischen Gesicht mit blondem Haaren und blauen Augen - das hat hier übrigens schon recht viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen,  sodass sogar Schulmädchen Fragen ob sie ein Foto von uns machen dürfen und wir können davon ausgehen, dass es nicht wegen meiner Wenigkeit war...).

Samstagabend einer brasl. Clique




Ansonsten hat diese Stadt ein ganz nettes Zentrum, mit einem tollen Markt am Sonntag und wir haben wieder recht viel Zeit mit essen und trinken verbracht (vorallem, wenn ein halber Liter frisch gepresster Orangensaft ca. 2 Euro kostet). Das Vitamin-C kommt uns schon bei den Ohren raus...


Was auch hier wieder recht auffallend ist, dass es doch wieder recht verschmutzt ist und dass überall Müll herumliegt. Das ist uns leider doch fast überall in Brasilien aufgefallen. Ebenso wie die wieder, extrem auffallend, hohe Anzahl an Obdachlosen, die anscheinend mit einer brasilianischen Stadt automatisch kommen.  

Wie immer, hier wieder ein paar Eindrücke von Curitiba:


Historisches Zentrum von Curitiba


Botanischer Garten

Moschee

Morgen geht's wieder mit dem Bus weiter nach Sao Paulo, unserer letzten Station in Brasilien. Wir haben schon sehr viel über diese Stadt gehört und sind schon sehr gespannt, wie unsere eigene Meinung darüber ausfallen wird.

Wie wir mittlerweile erfahren haben, sind die Filme in Kino alle auf Englisch (mit portug. Untertitel), somit können wir bei Schlechtwetter zumindest ohne Probleme ins Kino gehen. Aber wie immer sind wir voller Hoffnung, dass das Wetter auf unserer Seite ist und wir nicht 4 Tage lang von 10.00-22.00 Uhr im Kino sitzen müssen. :)
 
Bis bald,

V & R

Sonntag, 19. Oktober 2014

Brasilien - Florianopolis

Liebe Freunde, 

Der eigentliche Plan für unseren Aufenthalt in Florianopolis war ja folgender: entspannen, am Strand und in der Sonne liegen,  relaxen usw... Da das Wetter leider nicht ganz mitgespielt hat (ca. 20°c, Wind,  Regen,  Bewölkung), mussten wir etwas umdisponieren, dh. versuchen die letzten 2 von 5 gebuchten Nächten zu stornieren (und das Geld zurück zu bekommen) und überlegen was man bei Schlechtwetter auf einer SommerInsel machen kann. 

Das mit der Stornierung hat gut geklappt, haben somit nur 3 Nächte auf der Insel direkt verbracht und eine weitere Nacht in Florianipolis-Stadt. Die Zeit auf der Insel haben wir ganz sportlich mit wandern und spazierengehen verbracht ( und busfahren - bei Intervallen von wiedermal ca.  1 Bus pro Stunde ist das ganz lustig) und es war dann doch eine sehr nette Zeit hier. Außerdem haben wir das Schildkröten-Projekt "Tamar" besucht,  dass sich hauptsächlich mit der Rettung von  Meeresschildkröten beschäftigt.  Gelernt haben wir,  dass es weltweit 7 Arten von Meeresschildkröten gibt und dass 5 davon in brasilianischen Gewässern vorkommen. 

Besonders hervorheben möchten wir diesmal unseren Rezeptionisten Alan, der sich erstens immer ganz besonders fürsorglich um uns gekümmert hat (und mit dem man sich sogar auf englisch unterhalten konnte) und der uns zweitens seine doch sehr spannende und liebe Lebensgeschichte erzählt hat: Alan hat ca. 2 Jahre in  Kalifornien gelebt um Englisch zu lernen und hatte einen argentinischen Mitbewohner, den er anschließend für 2 Monate in Argentinien besucht hat.  In diesen 2 Monaten hat er ein Mädel aus England kennengelernt, sie nach 2 weiteren Monaten geheiratet und beide Leben nun in Florianopolis. Immer wieder spannend was die Menschen für Geschichten mit sich bringen...

Eine recht nette Geschichte zum Hostel haben wir noch: Wir sitzen nichts ahnend in der Lobby, als (wiedermal) Alan einen Film abzuspielen beginnt und zwar eine Dokumentation über Österreich - extra für uns beide :) 

Hier kommen nun sehr gern ein paar Fotos von Florianopolis - eigentlich wollten wir ja ganz kitschig was von Sonne und Strand posten,  aber es wurden leider nur Fotos von Strand (menschenleer wohl gemerkt) ohne Sonne:

Calamari & Austern hmmm lecker...

Panorama von menschenleerem Strand

Super-liebes Café Pacai




Was nicht passt, wird passend gemacht...

Tartaruga

Wanderung zum Strand - steil, aber es hat sich gelohnt!

Alter, großer Baum muss gestützt werden


Florianopolis-Bridge


Bis zum nächsten Mal,

V&R

Sonntag, 12. Oktober 2014

Brasilien - Foz do Iguazu

Liebe Zuhausegebliebenen, 

Wir befinden uns gerade an einem spannendem 3-Länder-Eck mit Brasilien,  Argentinien und Paraguay, haben die weltberühmten Iguazu-Wasserfälle besichtigt und sind gerade zum gemütlichen Teil unseres Aufenthaltes übergegangen - einen Tag im Hostel am Pool verbringen und einfach nichts tun!

Die Stadt Foz de Iguazu (brasilianische Seite) hat prinzipiell rein gar nichts zu bieten,  außer natürlich dem atemberaubenden Nationalpark mit den Wasserfällen. Für die brasilianische Seite der Fälle benötigt man ca. einen halben Tag und man hat einen tollen Blick auf die gesamten Fälle. Für die argentinische Seite der Fälle muss man zuerst mit dem Bus nach Argentinien einreisen (dauert ca 60 Minuten) und dann in einen weiteren Bus zum Park weiterfahren (Geld wechseln nicht vergessen!!). Bei diesem Park ist der Unterschied das man hautnah zu den Fällen hinkommt - und patschnass wird :)) 

Hier ein paar Bilder zu den Wasserfällen:



Nasenbär

Bootsfahrt in den Wasserfall hinein

Iguazu-Wasserfall



brasilianische Seite der Wasserfälle

Die Kraft des Wassers


argentinische Seite der Wasserfälle
Im "Auge des Wasserfalls"


Zur Stadt lässt sich noch sagen,  dass diese durch 2 Flüsse getrennt ist,  die gleichzeitig auch die Grenze zu Argentinien und Paraguay bilden.  Die Flüsse sind je durch eine Brücke zur jeweiligen Grenze verbunden. An der Rezeption unseres Hostels haben wir erfahren,  dass wir besser nicht zum Fluss gehen sollen,  da es dort recht gefährlich ist,  vorallem nachts,  weil hier die ganzen Drogenschmuggler am Fluss aktiv sind.  Keine Sorge,  wir haben nicht vor dieser Aktivität zur Aufbesserung unserer Reisekasse nachzugehen - es ist lediglich eine recht spannende Information,  wie der internationale Drogenhandel hier funktioniert. 

Auffallend ist auch, dass die wirklich guten/teuren/großen Autos alle ein paraguayanisches Kennzeichen haben :))

Wir werden hier nun noch 1,5 Tage bleiben und uns dann wieder 14 Stunden mit dem Bus auf den Weg nach Florianopolis machen.  Was wir dort unternehmen werden, ist gerade im entstehen,  aber wir werden euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten. 

Bis dahin ein Bussi aus dem heißen Foz!

V & R

Samstag, 11. Oktober 2014

Brasilien - Ilhabela

Liebe Freunde, 

Wie versprochen kommen hier wieder die gesammelten Neuigkeiten von unserer Zeit auf Ilhabela, einer der bekanntesten und schönsten Inseln Brasiliens.  

Auch dieses Mal möchten wir mit einer kurzen Geschichte über unsere Unterkunft beginnen,  die ihren Ursprung in Rio hat: unverhofft trifft man ein Pärchen (Andrea & Gerd) aus Deutschland an der Copacabana und kommt über das Reisen ins Gespräch. Da die beiden kurz zuvor auf Ilhabela waren,  wir noch keine Unterkunft hatten und Andreas Tipp sehr gut geklungen hat,  haben wir kaum eine halbe Stunde später ein Zimmer bei Sabine via airbnb gebucht.  Sabine ist 61 Jahre alt,  kommt aus Deutschland,  lebt seit ihrem 5. Lebensjahr auf der Insel und hat ein geniales Haus 50m vom Strand entfernt! (https://www.airbnb.de/rooms/2057454?s=hpRe)

--》 Danke Andrea und Gerd für diesen Tipp,  wir hatten eine tolle Zeit bei Sabine!

Zur Insel lässt sich sagen: es ist traumhaft schön, sehr ruhig und entspannend (es gibt quasi 1 Bus der 1x pro Stunde fährt - somit kann gar kein Stress aufkommen),  sehr sicher und sauber und man kann wunderbar relaxen (oder eine abenteuerliche Jeep-Tour machen). - Achtung vor den Mosquitos, die sind wirklich vorhanden und es juckt bestialisch!!

Was auch auffallend war, es wurde überall ganz stolz darauf hingewiesen, dass man mit Mastercard/Visa-Karte bezahlen kann (sehr fortschrittlich) und wenn man dann mal damit bezahlen möchte (weil man ohnehin wieder zu wenig Bargeld hat), dann kommen gleich die Spesen von ca. 10% drauf. Aber immerin - die Möglichkeit besteht...
 
Auf alle Fälle: Ilhabela und Sabine sind einen Besuch wert --> Überzeugt euch selbst:

Einer der Strände von Ilhabela
Der Strand nur 50m von unserer Unterkunft entfernt
Ausblick von unserer Unterkunft bei Sabine
Jeep-Tour durch die Insel
Baden bei dem Wasserfall von Ilhabela


Am Strand von Castelhanos



Alles Liebe und bis bald,

 V&R

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Brasilien - Rio De Janeiro

Hallihallo!!

Wir melden uns wieder mit News aus Rio de janeiro. Wir waren hier nun 5 Tage und sind wieder ein paar Eindrücke reicher.  

Die Anreise (Flug von Salvador) War mit 12 Stunden und 3 stopps doch etwas anstrengend,  aber als wir endlich in unserem B&B "Baron Garden" angekommen sind,  war die Welt wieder in Ordnung. 

B&B Baron Garden"
Zu unserer Unterkunft möchten wir diesmal ein bisschen was erzählen: es war ein sehr altes Haus (150 Jahre!), hatte noch die teilweise originalen Fliesen aus portugiesischer Zeit im gesamten Haus,  ein schwarzes Badezimmer (WC, Badewanne, Waschbecken) aus längst vergangener Zeit und wir waren die einzigen Gäste.  Ansonsten hat die gesamte Familie inkl. Angestellten im Haus gewohnt.  Es war genial,  alles sehr sauber,  Pool im Garten und eine tolle Aussicht auf den Hafen von Rio. 

Bezüglich Rio sind wir allerdings ein bisschen geteilter Meinung: einerseits hat man die Copacabana & Ipanema als wirkliche Traumstrände,  es gibt den Zuckerhut und den Berg mit der Cristo-Statue darauf,  wovon man den weltberühmten Blick auf die Stadt hat,  und anderseits ist die Stadt aber sehr arm,  es gibt an jeder Ecke obdachlose Menschen auf der Straße,  man muss extrem auf seine Sachen aufpassen und es ist relativ schmutzig.  Irgendwie passt es für uns nicht immer ganz zusammen. 

Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis,  wir haben wieder sehr liebe Menschen getroffen und wir sind nach wie vor von der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Brasilianer begeistert (auch wenn sie sehr laut sind)! Von einer ganz besonderen Bekanntschaft möchten wir euch gern noch erzählen:
Während unseres Besuches am Zuckerhut (Nachmittag und Abend für den Sonnenuntergang) ist es auf dem Berg doch recht kalt geworden.  Durch den Wind war es sogar saukalt um genau zu sein. Wir sitzen so auf einer Bank,  neben uns eine Familie aus Venezuela mit 2 kleinen Kindern und man plaudert 2 Sätze darüber wie kalt es nicht doch ist, als plötzlich der Vater dieser Familie mit einem Kakao (für die armen frierenden Österreicher)  ;-)) vor uns steht und ihn uns schenkt.  Es mag banal klingen, aber uns wurde noch nie zuvor ein Kakao von einer wildfremden Familie spendiert, einfach nur weil es kalt war....

Hier ein paar Fotos zu Rio de Janeiro:


Botanischer Garten

Tucan


Theater in Rio de Janeiro

eine etwas andere Kirche


Der Stadtteil "Lapa"

Die Bögen von Lapa mit der Kirche im Hintergrund

Ausblick vom Zuckerhut

Zuckerhut


Corcovado mit dem Cristo in der Nacht

Aussicht vom Zuckerhut auf die Stadt


Copacabana

Der Zuckerhut




Ausblick vom Cristo/Corcovado


Aussicht vom Corcovado auf die Stadt und den Zuckerhut


Von Rio ging es dann mit dem Bus weiter (die Küste entlang - wirklich sehr schön!) zur Insel Ilhabela,  wo wir uns gerade noch befinden. Sobald wir hier alle Eindrücke gesammelt haben,  geben wir euch wieder Bescheid!

Viel Liebe,
V&R

PS: für alle die es noch nicht wissen und doch gefallen an unserem Blog finden: ihr könnt euch rechts oben mit eurer Email Adresse quasi registrieren. Dann bekommt ihr immer eine Email wenn es was Neues von uns zu lesen gibt!