Montag, 9. Februar 2015

Australien - Great Ocean Road: Torquay - Adelaide

Liebe LeserInnen & Leser,

wir freuen uns sehr, euch hier über einen weiteren sehr schönen Teil unserer Reise berichten zu können. Diesmal haben wir die bekannte Great Ocean Road (von Torquay nach Warrnambool) "bezwungen" und sind anschließend auf mehr oder weniger direktem Wege nach Adelaide gefahren - aber hier wieder die Route in der Übersicht:




Zur Great Ocean Raod lässt sich sagen, dass diese Straße gar nicht soooo lange ist, aber dennoch zu den schönsten Straßen der Welt zählt, da die Landschaft bzw. die Küste einfach unglaublich beeindruckend ist. Wir haben an diversen Orten Halt gemacht, haben uns die Klassiker dieser Straße angeschaut und die raue See genossen; aber das Beste wird sein, wenn ihr euch selbst anhand der Bilder davon überzeugt:

Hängebrücken-Café

Die ersten, wildlebenden Koalas...

... dann gleich Mutter & Junges!

Cape Otway Leuchtturm...

... der südlichste, am Festland stehende Leuchtturm Australiens!

Klippen bei den "Gibbson Steps"
Die berühmten "12 Aposteln" - das Higlight der Great Ocean Road!

Unglaublich schöne Küste!



London Bridge - das Verdingungsstück ist vor ein paar Jahren abgebrochen!
"The Grotto"
Von einem "Mitbringsel" dieser Great Ocean Road kann ich euch noch erzählen: Irgendwo auf dieser Strecke habe ich die nicht ganz sooo angenehme Bekanntschaft mit einem kleinen Floh gemacht, der mir netterweise meine Ober- und Unterschenkel zerbissen hat. Schlangen und Spinnen hätten wir ja ganz gut überlebt - dass wir (oder ich!) Opfer von Flohbissen werden, damit hat niemand gerechnet und ja, es juckt wie Aaaa.....!!! :)

Nichtsdestotrotz: Nach ein paar wirklich aufregenden Tagen bei strahlendstem Wetter, haben wir eine sehr spannende Nacht in einem ehem. Gefängnis (bis 1995!!) verbracht. Der Besitzer dieses Hostels "The old Mount Gambier Gaol" hat es im Jahr 2004 gekauft, nachdem die Gefangenen in ein anderes Gefängnis transportiert wurden, hat es von diversen Aboriginal-Schamanen ausräuchern lassen und dort ein unglaublich cooles Hostel eingerichtet, das die 2. beste Hotel-Bewertung im ganzen Ort hat (nach einem 4-Sterne-Hotel!).


Unser Zimmer war Zelle Nr. 20!





Zusätzlich zum ehem. Gefängnis hat der Ort Mount Gambier unverhoffterweise doch auch noch andere, sehr nette Dinge zu bieten, so dass man dort ganz ohne Probleme einen schönen Nachmittag verbringen kann:

Blue Lake
Ein Sinkhole...

...eingestürzte Höhle, die nun als Ruheoase mitten in der Stadt verwendet wird!




Von Mount Gambier aus hatten wir noch eine Strecke von ca. 500km Fahrt vor uns, die es am nächsten Tag zu bewältigen galt. Ungefähr in der Mitte dieser 500km verläuft auch die Grenze zwischen den Bundesländern "Victoria" und "South Australia". Was wir nicht wussten, ist die Tatsache dass man kein Obst, Gemüse, Fleischwaren etc... nach South Australia einführen darf (auch nicht im Auto). Es wird natürlich erst kurz vor der Grenze darauf hingewiesen, dass es zu Stichproben-Kontrollen und zu hohen Strafen kommen kann.

So kommts, dass wir mitten in der Pampa sitzen (glaubt uns, in diesem Gebiet von Australien herrscht kilometerlang nur Pampa!!) und alle unsere Tomaten, Äpfel, Bananen und Nüsse aufessen (es ist ja schade, wenn man alles in diesen Quarantäne-Mülleimern wegschmeißen muss). Tja, vollgestopft und satt kann die Reise dann weitergehen: kilometerlang kerzengeradeaus (was durchaus etwas anstrengend werden kann!).

Schließlich und endlich sind wir dann auch ans Ziel "Victor Harbor" gekommen. Da der Hunger dann doch wieder vorhanden war, haben wir endlich mal die Gelegenheit genutzt, einen der zahlreichen öffentlichen BBQs zu verwenden und unser Steak bei herrlicher Aussicht zu essen - typisch australisch eben!


Der einzige Grund, warum wir eigentlich in diesen Ort gefahren sind, ist die alte, von Pferden betriebene Tram, die nach wie vor eingesetzt wird und das Festland über eine 600m lange Gleisstrecke mit Granite-Island verbindet:



Am nächsten Tag ging es dann auf quasi direktem Wege nach Adelaide - wenn da nicht die Weingegend Mc Laren Vale gewesen wäre. Verglichen mit dem Hunter Valley (Nahe Sydney) ist dieses hier wirklich schön und vorallem riesengroß!! Man kann kilometerlang am Weingarten entlang fahren und es nimmt kein Ende (60% des australischen Weines werden hier in South Australia angebaut!).




Zu Adelaide lässt sich nicht viel Besonderes sagen, ein Tag ist vollkommen ausreichen um die Stadt zu besichtigen. Berühmt ist sie allerdings für die zahlreichen Cafés, Bars & Restaurants, was wir auch ausgenutzt und uns die Bäuche vollgeschlagen haben :)




Das war es wieder von unserer Seite. Morgen geht es weiter nach Tasmanien, wo auch schon die letzte Woche unserer Australien-Reise eingeleitet wird.

Wir freuen uns, euch in ein paar Tagen davon berichten zu können!

Alles Liebe,

V & R

Dienstag, 3. Februar 2015

Australien - Melbourne & Umgebung

Lieber Familie, liebe Freunde!

Diesmal melden wir uns aus dem südlichen Bundesstaat "Victoria", genauer gesagt aus Melbourne wieder - hier wieder wie gewohnt die Landkarte mit der Tour der letzten Tage:


Wir haben insgesamt 4 Nächte in Melbourne verbracht - wieder über AirBnB im Stadtteil Kensington und es hat uns sehr gut gefallen. Wir haben festgestellt, dass es sich hier in dieser Stadt durchaus leben lassen würde - unserer Meinung nach, besser als in Sydney. Melbourne hat ein tolles Zentrum, viele Restaurants, Bars, Cafés, Shoppingmöglichkeiten, viele Parks, ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz, ein cooles Hafen-Gebiet mit zahlreichen Bars und Lokalen und den großen Vorteil, dass alles sehr leicht zugänglich ist. Wir sind sehr begeistert, aber überzeugt euch selbst:

Flinders Station

Federation Square


Chinatown

Yarra-River und CBD


Hafen & Docklands



Nach dieser wirklich lässigen Zeit in Melbourne, haben wir unseren mittlerweile 4. Mietwagen abgeholt, um die nähere Umgebung der Stadt zu erkunden. Die erste Nacht haben wir somit auf Phillip Island verbracht, da es dort die "weltberühmte" Pinguin-Parade gibt (die kleinsten Pinguine der Welt kommen täglich gegen ca. 21.00 Uhr aus dem Meer an den Strand um die Jungen zu füttern oder um ihren Bau aufzusuchen). Da Fotos während dieses Spektakels grundsätzlich verboten sind (aus Schutz für die Pinguine), können wir nur dieses eine Foto anbieten. Die restliche Zeit waren viel zu sehr mit "Pinguin-Schauen" beschäftigt :)

ein paar kleine Mini-Pinguine :)


Da Phillip Island noch mehr zu bieten hat als die Pinguine, haben wir noch einen diverse Spaziergänge zum Swan-Lake, zum Seal-Rock und zum Pyramid-Rock gemacht und man muss sagen, dass die Landschaft dieser kleinen Insel wirklich unglaublich beeindruckend ist:




Swan-Lake
Seal-Rock






Pyramid-Rock

Ein weiteres Ausflugsziel der "Melbournianer" ist die Halbinsel "Mornington Peninsular", mit zahlreichen kleinen Strand-Orten, vielen Spaziergängen & Wanderwegen etc... Das eigentlich Besondere an dieser Halbinsel sind die vielen bunten Strandhäuser, die an der gesamten Küste aufgestellt sind:



So, das wärs diesmal von unserer Seite. Soweit ist nichts "Spannenderes", Peinliches oder Chaotisches passiert, von dem wir erzählen könnten. Uns geht's sehr gut, wir genießen jeden Moment und freuen uns über die vielen neuen Leute, die wir so kennenlernen. Wir haben festgestellt, dass die Australier überdurchschnittlich freundliche und offene Menschen sind. Jeder quatscht dich an, interessiert sich für dich, freut sich über die Reise, winkt dir nach, gibt dir Tipps etc... Da können sich einige ÖsterreicherInnen ein gutes Scheibchen abschneiden!

Nun gut meine Lieben. In diesem Sinne: Alles Liebe, viele Bussis & bis bald!

V & R